23. April 2012

Mit Verlaub: Gusteau

Eine weite Reise aus dem schönen Frankreich ins schnöde (ach quatsch!) Rheinland musste unser neuer Küchenmitbewohner über sich ergehen lassen. Von lieben Freunden mitgebracht, die herzlichst über ihren emailierten gusseisernen Bräter schwärmten und über die Farben und die schöne Lilie und ich wollte dann auch so gerne mal und nun hab ich den Salat. Ach nein, den Gusteau: 


Schön ist er. Und schön groß (35 cm). In feuerrot. 


Mit dunklem Innenleben. Und praktischer Deckel-Einhänge-Funktion. Mit Lilie!


Gusteau heißt er. Nicht Bocuse, obwohl mit dem werten Küchengott geworben wird. Mit Gusteau sehe ich so manche Leckereien in der Zukunft entstehen. Für Familie. Für Freunde. Ratatouille, Brot, Mac'n'Cheese. Und Bœuf bourguignon. Für Bœuf bourguignon habe ich drei Rezepte und alle drei will ich ausprobieren und vergleichen.Unterschiedliche Gemüse werden da benutzt und auch die Zubereitung ist doch recht verschieden. Obwohl man das ja kaum glauben mag. Aber wir werden sehen. Und schmecken.
Aber immer mit der Ruhe, ich werde schon wieder ganz aufgeregt. Zunächst müssen die Schützer für die heißen Ohren von Gusteau noch gefüttert werden, sonst sind meine Pfoten schnell dahin. Außerdem hätt ich gern wieder einen voll funktionierenden Ofen. Was sich die Unterhitze dabei gedacht hat uns zu verlassen verstehe ich immer noch nicht.
Bis dahin wird die Frühlingsküche in all ihrer Herrlichkeit genoßen. Welches ist denn euer Lieblings-Frühlings-Gemüse? Und euer Lieblings-Frühlings-Rezept? Und doch, ich muss noch nach eurem Lieblings-Bräter-Rezept fragen?

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