12. März 2012

Frühlingsjäckchen Knit-Along 2012: Zwischenstand, die Erste

Nach der tollen Maschenprobe konnte ich es kaum erwarten meine Abalone anzuschlagen. Und dann ging das alles auch ganz fix. Die Konstruktion des Jäckchen ist relativ simpel, aber sehr effektiv. In den ersten Reihen werden in jeder Reihe zwei Maschen zugenommen, bis sich die Maschenzahl fast verdoppelt hat (es geht von 54 auf 98 Maschen). Von hier an gehts nur noch geradeaus, glatt rechts, 40cm lang bis zu den Armausschnitten. Strcken mit Muster macht Spaß, sehr schnell Ergebnisse sehen aber auch.


Nach knapp 32cm kam dann meine erste Hürde: das erste Knäuel war verstrickt und das zweite musste her. Grrrr. Ich hasse diesen Punkt immer, denn ich bin total grottig im Fäden ordentlich vernähen. Bei Schafswolle oder anderen Gemischen halte ich mich daher mittlerweile ans verknoten, wie Jane Richmond es hier so gut erklärt. Diese Methode funktioniert ganz fantastisch und hat mich, seit ich sie kenne, noch nicht im STich gelassen.


Beim Baumwollgarn ist das aber vielleicht nicht die beste Lösung. Das Vergleichsfoto zeigt oben das Baumwollgarn, unten Nepal von Drops. Man sieht hier hoffentlich ganz gut, dass der Knoten sich beim Baumwollgarn deutlich vom Faden abhebt, während der Knoten in der Schafswolle/Alpaka-Mischung keinen größeren Durchmesser hat als der Wollfaden selbst. Bei dem Baumwollgarn verschwindet der Knoten also nicht im laufenden Garn und ich befürchte sehr, dass er sich ziemlich rasch auflösen würde, da das Garn ja so glatt ist. Ich habe es jetzt versucht so zu lösen, dass ich an einem Reihenende das Knäuel wechsle und die beiden Fäden nach ein paar Reihen mit dem neuen Knäuel verknote und doch vernähe. 
Mal schauen, wie das am Ende klappt und ob es zu sehen ist. Griffige Schurwolle ist mir an dem Punkt dann doch lieber.
Wie löst ihr das mit dem neuen Knäuelwechsel/Fädenvernähen eigentlich? 
Und wie läuft es bei Cat und den anderen so? Erste Probleme oder glattes Durchkommen?

Kommentare:

  1. Na da bist du doch schon gut vorangekommen. Ja das mit dem Verknoten finde ich auch immer nervig und teste immer rum. Bei dünnen Garnen stricke ich über 3-4 Maschen mit doppelten Faden. Meistens Wechsel ich aber am Reihenende, so dass man gut in der Naht vernähen kann. Die Verknotenmethode von Jane Richmond werde ich mir mal angucken und testen. Viel Spaß beim Weiterstricken. Andrea

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  2. Früher habe ich geknotet, dabei aber zumindest für mich sehbare kleine Löchlein oder Knubbel an der Stelle gehabt. Mittlerweile verstricke über ein paar Maschen die Fäden doppelt. Hat den Vorteil, daß sich nichts aufdröseln kann (v.a. bei rutschigem Baumwoll-Seide-Garn) und man so gut wie nichts davon sieht, auch wenn's mitten auf der Brust zu liegen kommt...

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  3. Ich vernähe die Fäden hinterher, ich dachte, das ist normal...
    Das Jäckchen ist toll, diese einfache Vorgehensweise wär was für mich. Mich schrecken aber englischsprachige Anleitungen ab, da hab ich dann doch keine Lust
    :-)
    LG und weiter viel Spaß! Judy

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  4. Hach, verknoten habe ich mich bisher nie getraut, nicht dass doch noch was aufgeht. Ich wechsle den Knäuel immer am Reihenende /-anfang und vernäh am Schluss (wie ich das hasse!). Jetzt werde ich mal deinen Links folgen, vielleicht kann ich mir das ja in Zukunft sparen!
    lg Tagpflückerin

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  5. Avalon wird bestimmt sehr schön! Ich vernähe die Fäden ganz am Ende, sie zu verknoten würde ich mich auch nicht trauen. Liebe Grüsse, ela

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  6. Hach, vielleicht sollte ich das mal posten, ich habe da nämlich mal von einer älteren dame eine tolle technik gezeigt bekommen. die heisst "fäden einweben". so heisst sie zwar, korrekterweise wird sie aber beim stricken ein paar maschen auf der rückseite mitgeführt. da dass ganze auf der rückseite passiert, sieht man hinterher rein garnichts. und der faden ist "vernäht" oder festgehalten, wie auch immer man es nennen möchte.
    hach, das internet machts möglich. schau mal nach unter:

    http://www.youtube.com/watch?v=qjQlJnangjA

    da hat sich jemand schon mal die mühe gemacht, ein video zu erstellen.
    ich mache das immer am reihenanfang oder ende. und in der darauffolgenden reihe dasselbe mit dem anderen faden ...
    lg, und viel erfolg.
    birgit

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  7. ach ja, das video zeigt die technik mit rechten maschen. ich kann es auch nur mit den rechten maschen. gehen tut es wohl mit beiden ...
    birgit

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  8. Liebe Remy,

    bisher habe ich auch immer vernäht, nachdem sich einmal ein Knoten beim Waschen gelöst hat und es mich einiges an Nerven gekostet hat das Loch zu flicken.
    Aber ich versuche auch den Fadenwechsel möglichst auf den Rand zu legen- da geht das Vernähen dann noch relativ einfach.
    Aber mir geht es wie Dir, ich hasse das Vernähen und schiebe es häufig so lange wie möglich vor mir her....

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  9. Ich seh schon, ich muss mich mit dem ungeliebten Thema mehr auseinandersetzen... Ich werde die Techniken mal alle ausprobieren.
    Danke für eure lieben und hilfreichen Kommentare!

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  10. Vielen Dank für den Tip, das werde ich mal ausprobieren.

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  11. Eine schöne Farbe und weit bist du ja schon.
    Seit einger Zeit vernähe ich den Faden mit sich selbst. Das ist ein tolle Lösung und ist nicht zu sehen.Den alten und neuen Faden in Schlinge miteinander legen und die Enden jeweils mit der Stopfnadel im selben Faden rückwärts einnähen.Wenn es bei mir wieder soweit ist, mach ich mal Bild.

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