28. März 2012

Endlich Beachtung für die kleinen grünen Perlen: Erbsen-Tarte

Ich könnte mich jetzt dafür entschuldigen, dass ich die kleinen grünen Dinger so lange unbeachtet und unterschätzt habe. Tu ich aber nicht, denn die Erbsen nehmen mir das gar nicht krumm. Wir konnten uns ziemlich schnell darauf einigen, dass ich einfach in Zukunft mehr mit ihnen machen soll. Is gebonkt.
Mal ganz ehrlich: ich weiß gar nicht wieso, aber ich habe bis vor kurzem gar nicht daran gedacht Erbsen zu holen und etwas mit ihnen zu kochen. Keine Dosen, keine tiefgefrorenen, keine frischen. Die grünen Perlen waren einfach nicht auf meinem Schirm. Und dann, vor ein paar Wochen, hat sich das schlagartig geändert. Da fand eine große TK-Erbsentüte ihren Weg zu mir und ich warf direkt eine Hand davon in ein Curry-Kartoffel-Pie. Und schwupps, da wars geschehen. Grüne Erbsen und Curry - mein persönliches Geschmackshighlight des letzten Monats. Also gab es diese Woche eine Erbsen-Tarte mit Curry (eine logische Konsequenz: Alles, was gut schmeckt, schmeckt in Tarteform nochmal besser - sehr ihr doch auch so, ne?).


Für 3-4 Personen:
In dieser Tarte steckt viel guter Geschmack, aber wenig Arbeit. Für den Boden 1 fertigen Blätterteig aus der Kühlung holen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze heizen.
Für die Füllung 1 Zwiebel ganz fein würfeln und in etwas Öl glasig dünsten, Temperatur auf mittel bis niedrig schalten. Die tiefgekühlten Erbsen hinzugeben (ich muss zugeben, ich weiß nicht wieviel, ich habe optisch abgeschätzt: wieviel passt in meine Springform, um sie ungefähr halb zu füllen? Sagen wir mal etwa 300-400gr.). Deckel drauf und die Erbsen ein paar Minuten tauen lassen, zwischendurch vorsichtig schwenken. Dann ordentlich Currypulver und etwas Salz drüberstreuen und alles gut durchschwenken, die Erbsen sollten nicht zerquetscht werden. 
Für den Guss 200gr Crème Fraîche und 50gr Sahne mit 1 Ei, Salz, Pfeffer und geriebener  Muskatnuss verrühren. 
Nun den Blätterteig mit dem Nudelholz ein wenig breiter ausrollen und eventuell auf der einen Seite einen Streifen abschneiden und diesen an der anderen Seite festmachen, damit ein Quadrat entsteht, das die Springform auskleiden kann. Die Ecken einfach ein wenig einfalten. Die Erbsen auf dem Teig verteilen und den Guss darüberschütten. 
Im heißen Ofen 30-35 min backen, bis der Blätterteig knusprig-gold-braun und der Guss fest geworden ist. 

Das Ende vom Lied: ich bin nun ein großer Fan der Erbsen geworden. Für mich sind sie im Moment mit Curry unschlagbar. Habt ihr Lieblingskomibantionen für Erbsen? Liebt ihr sie seit Jahren oder sind sie euch wie mir bislang irgendwie entgangen? (Ein bisschen traurig bin ich doch darüber, schließlich hätte ich schon jahrelang Erbsen mit Curry essen können...tststs)

1 Kommentar:

  1. Gute Idee! Die kleinen süßen Dinger finden bei mir sowieso stets viel zu wenig Beachtung.... ;) Das Rezept merk' ich mir.

    Liebe Grüße,
    Sarah Maria

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