15. Februar 2012

Schnell, schneller, Apfeltarte

Zumindest, was den Zeitaufwand vor dem Backen angeht ist diese Tarte fast unschlagbar. Dieses Rezept, das ich bei Aurélie gesehen habe, ist für jeden geeignet, der ...
...Apfelkuchen, aber keine größere Backaktion mag...
...gerne mit einem hübschen Kuchen Gäste beeindrucken will, aber keine Zeit für ewiges abmessen, rumrühren, einfetten, schichten hat... 
...auch der Meinung ist, dass am Apfelkuchen die gebackenen Äpfel das Beste sind und deshalb nie genug davon oben drauf sein kann (yeah!)... 


Die Zutaten sind leicht zu merken: 1 frischer Blätterteig, 5 Äpfel, 50gr Zucker, 30gr Mehl. Das wars.
Die Zubereitung ist da nicht viel aufwendiger: Ofen auf 175-180°C Ober/Unterhitze vorheizen. Den Bläterteig auf ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mehl und Zucker mischen und diese Mischung nach belieben pimpen. Ich habe noch 1/2Tl Zimt und fast genausoviel gemahlenen Ingwer zugetan. Die Mischung auf dem Blätterteig verteilen. Nun die Äpfel schälen (von mir aus auch nicht), halbieren, entkernen und längs in schnale Streifen schneiden. Die Apfelhälften ein bisschen auseinanderziehen und auf den Blätterteig setzen (wie das alles aussehen soll, schaut ihr bitte hier nach, da sind Bilder für die Zwischenschritte). Nun wird die Tarte/der Kuchen/der Apfeltraum im heißen Ofen für 30-40 min gebacken. Das ist Ofen-abhängig, bei mir war nach 30min alles gut und der Blätterteig wäre nur eine Minute später verbrannt, aber andere Öfen schaffen es nicht so höllenheiß zu sein. 


Der Saft läuft aus den Äpfeln raus und verbindet sich mit der Zuckermischung zu einem süßen, klebrigen mmmmhhhhh. Bei aller Einfachheit kommt dann auch noch so etwas hübsches aus dem Ofen. Diese Tarte hat es auf Anhieb auf Platz 1 meiner persönlichen Apfelcharts geschafft. Naja gut, sie teilt sich den ersten Platz mit dem Apfelcrumble...


Die Tarte gab es am Freitag für den Besuch eines Freundes. Wir haben zu dritt zwei Drittel der Tarte aufgegessen... Und da am Samstag die Sonne schien, konnte mein Geliebter diese wunderschönen Fotos machen, die in mir direkt wieder die Lust auf die Traumapfeltarte wecken. Wie siehts bei euch aus? Liegen da nicht noch ein paar Äpfelchen im Korb? 

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