9. Oktober 2011

Apfelstreusel

An einem kalten, windigen Tag mit Regen und schnell vorbeiziehenden Wolken (wie es gestern war, ich liebeliebeliebe dieses Wetter!) gibt es doch kaum etwas schöneres, als einen warmen, frischen Apfelstreusel, dessen Duft die Wohnung erfüllt. Besonders gut eignet es sich, wenn gleichzeitig mit diesem Wetter drei Äpfelchen im Korb liegen, die zwar noch gut, aber schon leicht schrumpelig sind. Und wenn die Lust etwas aufwändigeres zu backen grad nicht sooo groß ist. Aber das Beste am Apfelstreusel ist eindeutig das Wohlgefühl beim Essen. 


Für 2-4 Personen (je nachdem, ob als süßes Hauptgericht oder als Nachtisch):
Als erstes werden ungefähr 300gr Äpfel in circa 1x2cm große Würfel geschnitten und mit 2 El braunem Zucker, 2 El Limettensaft, Zimt und Ingwerpulver nach belieben gemischt. Aus Gründen des so-wenig-Spül-wie-möglich-Ansammelns lässt sich das prima direkt in der entsprechenden etwas kleineren Auflaufform machen, in der das ganze dann auch gebacken wird. Die Menge von Zucker und Limettensaft richtet sich ein wenig nach der verwendeten Apfelsorte. Ich hatte hier drei verschiedene Sorten, süß und sauer. Bei nur sauren hätte ich noch einen El mehr Zucker genommen.Und wer mag nimmt noch andere Gewürze, wie Nelkenpulver, ein wenig geriebene Muskatnuss, die ganz mutigen vielleicht sogar frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.
Den Ofen schonmal auf 150°C Umluft vorheizen lassen. 
Nun werden die Streusel hergestellt. Dafür 50gr kalte (aber nicht steinharte) Butter in kleinen Stückchen mit 50gr Zucker und 100gr Mehl mischen. Ich nehme dafür immer erstmal einen Löffel, mit dem ich die Butter zusammen mit Zucker und Mehl zerdrücke und mische. Zum Schluss drücke ich die sehr feinkrümmlige Masse mit den Händen zu größeren Krümmeln zusammen und streue das Ganze über die Äpfel.
Im vorgeheizten Ofen bei 150°C 20 min backen, bis die Streusel anfangen braun zu werden.

Wer mag, reicht dazu eine Vanillesauce, Eis oder auch Eierlikör.
Die Zubereitung geht echt fix, auch wenn ich grad bei den einfachsten Rezepten immer ganz viel drumrum erkläre (hilft das eigentlich jemandem?).

1 Kommentar:

  1. Seit Wochen wollte ich das jetzt ausprobieren und gestern war es endlich soweit.

    Super! Leicht zu machen - groß zu schlemmen. *jammi*

    Gibt es jetzt öfters!!!

    Liebe Grüße

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