11. September 2011

Kürbis-Gnocchi

Eines Morgens bin ich aufgewacht und dachte sofort: Aus dem übrigen Kürbis-Püree musst du unbedingt Gnocchi machen. Manchmal ist das so, da überfällt mich ein solcher Gedanke und lässt mich nicht mehr los, bis ich es gemacht habe. Kennt ihr das? 
Meistens denke ich mir sowas, ohne vorher ein Rezept dafür zu haben. Diesmal habe ich mich mal ohne stundenlange Recherche dran gemacht und lediglich einen Blick in ein Rezept für Gnocchi aus Kartoffeln bei Meine Sonnenküche geworfen. Klang einfach und schnell. Und das war es auch. 
Und was man dann nicht alles daraus machen kann... 


Für 2-3 Personen: 
Als erstes braucht man Kürbis-Püree. Wenn die Gnocchi schon geplant sind, dann sollte für das Püree wirklich nur ganz wenig Wasser verwendet werden, wenns geht überhaupt keins. Wenn das Püree abgekühlt ist, oder das auf Vorrat eingefrorene aufgetaut, kann es losgehen.
In einer Schüssel 300 gr Kürbis-Püree mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. Dann 150-200 gr Mehl Stück für Stück einarbeiten, bis sich der Teig von der Schüssel lösen lässt. Ich habe zum Schluss den eigklumpen noch mit Mehl bestäubt, da es doch noch eine klebrige Angelegenheit war und ich aber nicht mehr Mehl einarbeiten wollte, denn es sollte nicht nach Mehl schmecken. 
Aus dem Teig drei lange, etwa 1,5 cm breite Stränge bilden. Diese können nun so geteilt werden, wie es einem gefällt. Für die typische Form von Gnocchi 1 cm dicke Stücke von den Strängen abschneiden und mit einer Gabel rollen, so dass sich die Rillen bilden. Ich mag es mir gerne einfach machen und habe schräge (etwas zu große) Stücke abgeschnitten und sie so gelassen. 
Die Gnocchi auf einer bemehlten Fläche nebeneinander liegen lassen. Wer sie erst später kochen will sollte darauf achten, dass sie nicht zu dicht liegen, sonst kleben sie zusammen, und sollte sie mit einem Tuch abdecken. 


Zum Fertigstellen in einem großen Topf viel Wasser aufkochen lassen, ordentlich salzen und die Gnocchi bei mittlerer Hitze portionsweise darin garen lassen. Sie sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen, also nach wenigen Minuten. 
Wie die fertigen Kürbis-Gnocchi verspeißt werden, ist wohl Geschmackssache. Ich kann mir dazu sehr gut eine einfach Tomatensoße vorstellen, oder Olivenöl, gehackte Walnüsse und Parmesan. Und bestimmt auch Pesto. 
Aber ich habe folgendes gemacht: Während die ersten Gnocchi fertig garten, habe ich in eine große Schüssel 1 Knoblauchzehe gepresst und 1 Tl Butter zugegeben. Die noch heißen Gnocchi kamen da direkt rein und wurden gut mit der Butter vermischt. Wenn es zu wenig Butter wurde, kam noch 1 Tl hinzu. Zum Schluss habe ich 3 aromatische Tomaten und 1 handvoll Basilikum hinzugeschnibbelt und das ganze mit Parmesan behobelt. 


Dazu ein Glas kräftigen Rotwein trinken. Das war ein Gedicht, ganz ehrlich.
Probiert die Kürbis-Gnocchi unbedingt mal aus und berichtet von eurer Lieblingskombi!

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