30. September 2011

Ein Tomatenschatz

Den gaaaaaaaanzen Sommer haben wir auf diesen Anblick gewartet (wir dachten ja, es wäre viel früher soweit): 


Auf eine Schüssel voll mit bunten, reifen Tomaten und eine tägliche Tomatenernte. Jetzt endlich, es ist fast Oktober, ist das Wetter gnädig und die Tomaten reif. Und es macht richtig viel Spaß vor den Pflanzen zu stehen, die reifen Tomaten zu sehen und zu wissen, dass sich die tägliche Pflege in den letzten Monaten gelohnt hat. 
Die gestreiften Tomaten haben einen tollen Geschmack, ohne zu süß zu sein (und besonders erheiternd ist das Exemplar mit dem Zipfel). Die gelb-orangenen dattelförmigen dagegen sind relativ süß (diese Pflanze war aber sehr anfällig für die feuchte Witterung und ich musste vier oder fünf Früchte wegwerfen, weil sie noch grün verfault sind). 
Bei den roten haben wir eine große Sorte mit dunklerem Fleisch, die eher etwas säuerlich ist, aber auch intensiv fruchtig. Eine andere rote Sorte, die in Farbe und Form den Strauchtomaten aus dem Supermarkt ähnelt, allerdings mit richtig rotem Fruchtfleisch, wenig Glibber und ganz viel Tomatengeschmack. Und eine dritte, bei der ich mir nicht sicher bin, ob sie nicht vielleicht zur ersten gehört, allerdings hatte es die Pflanze zu Beginn irgendwie schwer, die Früchte sind wenig an der Zahl und eher klein.
Und die zwei Miniminitomaten sind von dem gekauften Strauch, der nach der ersten Ernte nochmal so viele Früchte bekommen hat. Sehr ergiebig, zumal wir hier auch wirklich schon im August naschen konnten.


Diese hübschen Dinger schmecken so gut, dass wir sie eigentlich nur im Tomatensalat essen. Tomaten in ihrer ursprünglichsten Form, nur mit ein bisschen Salz, feinem Olivenöl und vielleicht ein paar Basilikumblättern. Im Moment brauch ich nicht mehr, um mit unseren Tomaten glücklich zu werden. Allerdings könnte ich mir diese Tarte auch sehr gut vorstellen.
Der Plan, aus den Sorten Samen zu gewinnen und nächstes Jahr neue Pflänzchen zu ziehen (mir Hilfe meiner Eltern, siw haben ja zwei, äh, vier grüne Daumen), kann allerdings nur gelingen, wenn wir nicht alles aufessen. Man, wird das schwierig...

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