20. August 2011

Pfirsich-Galette

Den Sommer noch ein bisschen festhalten. Auf das derzeitige Wetter habe ich ja lange gewartet und das ganze Wochenende soll es sonnig bleiben. Dazu passt diese Pfirsich-Galette. Die schönen Bilder bei Tartelette haben mich schon im Juli verzaubert und ich habe mich an etwas ähnlichem versucht. Als Teig habe ich einfachen Mandelmürbeteig genommen und für die Füllung süße saftige Nektarinen. Ein feiner Kuchen ist das geworden und jetzt genau das richtige für dieses (hoffentlich) sonnige Wochenende.


Für 1 Galette:
Als erstes wird der Mürdeteig hergestellt, mal wieder nach der Vorlage meines Standard-Tarte-Buches. Dafür in einer Schüssel 100gr kalte Butter in Flocken, 70gr Puderzucker und 1 Prise Salz mit den Knethaken rasch verkneten, dann 1 Ei zugeben und weiterkneten. In einer zweiten Schüssel 200gr Mehl mit 3 El gemahlenen Mandeln mischen und das ganze zu der Buttermischung geben. So lange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Den Mürbteig zu einer flachen Kugel formen und in Folie gewickelt für eine Stunde kalt stellen.
In der Zwischenzeit 3-4 Nektarinen waschen, halbieren und entkernen. Die Nektarinenhälften in schmale Spalten schneiden und in eine Schüssel geben. Je nach Süße der Früchte 1-2 Tl braunen Zucker zugeben, sowie 1 leicht gehäuften Tl Stärke und 2-3 Tl Obstlikör der eigenen Wahl (ich habe den wundervollen Quittenlikör von meiner Mutter benutzt). Alles vorsichtig miteinander vermengen.
Den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Nach der Kühlzeit den Mürbeteig auf Backpapier zu einer möglichst runden Form von 30 cm Durchmesser ausrollen (ja, das ist nicht leicht, zumindest für mich nicht). Wenn nötig, nochmals kühlstellen. Die Nektarinenspalten fächerförmig von der Mitte her auf dem Teig verteilen, so dass ein Rand von 4-5 cm übrig bleibt. Wer mag, bestreut die Früchte mit gehackten Nüssen, ich hatte keine mehr da, sonst hätte ich das auch getan. Nun wird der Rand in Falten übergeschlagen.
In der Schüssel, in denen die Nektarinen gemischt wurden hat sich ein wenig Saft gesammelt. Diesen zum Teil über die Früchte gießen und den Rest mit einem Schuss Milch, je nachdem was übrig bleibt, vermischen und die Teigoberfläche damit bestreichen.
Die Galette wird im Ofen für 15-20 min gebacken, bis der Teig von unten durch ist und von oben eine schöne hellbraune Farbe angenommen hat.


Ich muss zugeben, dass ich mir nicht ganz sicher bin, ob so ein einfacher Mürbeteig dem Galetteteig wirklich ähnelt, aber uns hats geschmeckt. Naja, ehrlich gesagt habe ich statt der gemahlenen Mandeln gemahlene Haselnüsse benutzt. Weil ich mir sooo sicher war, dass ich noch gemahlenen Mandeln habe und deswegen keine mehr geholt habe. Und es war wirklich gut, bloß würde ich nicht gerade sagen, dass Nektarinen und Haselnüsse gut zusammen passen. Schon gut, aber eben nicht SUPERgut. Deswegen das Rezept für euch mit Mandeln, das ist nämlich grandios und passt super zusammen. Probiert es aus!
(Mensch, was bin ich für eine Kuchenbäckerin, keine gehackten Nüsse da, keine gemahlenen Mandeln. Ich hoffe ihr nehmt mein Rezept trotzdem ernst.)

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