18. August 2011

Flammkuchen mit Spitzkohl

Variationen, Variationen! Es gibt doch nichts schöneres in der Küche, als ein Grundrezept, das auf einfache Art variiert werden kann und so im Endeffekt hunderte verschiedene Gerichte hervorbringt. Ein gutes Beispiel ist Flammkuchen. Mit dem Grundrezept für den Teig ergeben sich so tolle Variationen. Gerade erst in einer Kochzeitschrift gesehen (es war essen&trinken august 2011, aber keine Ahnung, welche Seite) und quasi sofort mit meinem Standardrezept umgesetzt. Mein geliebter Gatte war schlichtweg begeistert. Was soll ich dazu sonst noch sagen?


Hier das Rezept für zwei Personen:
Als Grundlage den Teig und die Crème nach meinem Standardrezept für Flammkuchen zubereiten.
Für den Belag 1 kleinen Spitzkohl (etwa 400 gr) vierteln, den Strunk entfernen und die Kohlviertel quer in breite Streifen schneiden. 1 kleine Zwiebel fein würfeln. Den Kohl und die Zwiebel in ein wenig Butter bei hoher Hitze solange unter Rühren dünsten, bis der Kohl zusammenfällt. Den Kohl mit Salz, Peffer und gemahlenem Kümmel nach Belieben abschmecken. Ich bin kein großer Freund von Kümmel, daher habe ich nur wenige Samen zermahlen. Außerdem eine Handvoll Kirschtomaten vierteln.
Den Teig in einem Stück backblechgroß ausrollen und auf das mit Backpapier belegte Blech legen. Die Crème darauf verstreichen, den Kohl und die Tomatenviertel darüber verteilen.
Das ganze wird im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 20-23 min. gebacken. Wenn der Kohl an einigen Stellen anfängt braun zu werden ist es perfekt.


Dazu passt ein gut gekühlter Weißwein, oder auch ein  leichtes Bier. Oder ein anderes Bier.
Und was ist mit Tee? Ja, Tee passt auch. Was ihr wollt!

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