4. August 2011

Flammkuchen

In Zeiten meiner Hefe-Angst habe ich mal ein Rezept für Flammkuchen ohne Hefeteig gesucht und bin über dieses Video bei Chefkoch gestoßen. Ich war begeistert, denn Carsten Dorhs erklärt ganz fantastisch, wie Flammkuchen schnell und einfach zubereitet werden kann - ganz ohne Hefe. Seitdem ist dies einer der Leibspeisen von mir und meinem geliebten Göttergatten.


Für zwei Personen: 
Die Zutaten hat eigentlich jeder im Haus und der Teig ist schnell gemacht. In eine Schüssel 200gr Mehl, 1 Tl Salz, 1 El Olivenöl und 110 ml Wasser geben. Diese Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Wie im Video gezeigt benutze ich zunächst die Knethaken meines Handrührers und wenn sich alles grob verbunden hat, knete ich die Teigkugel nochmal gut und gerne 5 min kräftig mit den Händen durch. Der fertige Teig kommt in Frischhaltefolie gewickelt für 30 min in den Kühlschrank. 


In der Zwischenzeit können die weiteren Zutaten in Ruhe vorbereitet werden. Es braucht nicht viel, um mit Flammkuchen glücklich zu werden. In einer Schüssel 200gr Crème Fraîche mit etwas Salz (nicht zu viel, der Speck bringt auch ordentlich was mit), schwarzem Pfeffer und einer Prise geriebener Muskatnuss verrühren. 


Etwa 100gr Speck in feine Streifen schneiden. 


2 normal-große Zwiebeln oder 1 Gemüsezwiebel halbieren und die Hälften in Streifen schneiden. 
Wenn sich der Teig genügend ausgeruht hat kann der Ofen schon mal auf 200° Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Der Teig wird halbiert und auf einer sauberen Arbeitsfläche auf wenig Mehl ganz dünn zu zwei Platten ausgerollt. Die sollten aber noch jeweils auf ein Backblech passen. Wer es kann rollt eine runde oder ovale Form aus. Ich kann das nicht, darum haben meine Flammkuchen den Umriss von Amöben. Ist aber auch nicht schlimm. 


Auf die Teigplatten wird nun je die Hälfte der Crème verstrichen. Dabei kann man ruhig einen Rand stehen lassen, oder, wie ich das gerne mache, die gesamte Fläche bestreichen. darauf werden nun die Zwiebel- und Speckstreifen verteilt. 
Nach 20 min im Ofen sollten die Flammkuchen fertig sein. Ich wollte leider beide Bleche auf einmal backen und habe auf 200° Umluft geschaltet. Das Resultat waren schwarze Ränder. Hat aber trotzdem geschmeckt. 
Der Belag von Flammkuchen lässt sich ja ziemlich beliebig variieren. Der Speck kann ganz weggelassen werden, aber wenn dann nur Zwiebeln auf dem Flammkuchen sind, würde ich die Crème etwas stärker salzen, als für Crème mit Speck. Außerdem kann drauf, was gefällt: verschiedene Käsesorten, Oliven, getrocknete Tomaten, Paprika, Kräuter nach Belieben. Lasst euren Geschmacksknospen freien Lauf! 


Und dazu gab es bei uns einen herrlich leichten Bacchus Kabinett. Was gibt es besseres an einem schönen Sommer-/Herbst-/Winter-/Frühlingsabend?

1 Kommentar:

  1. Neuer Service auf Überkochen: Zeitreisen mit dem blog. Seht schon heute den Post von Übermorgen...
    Sowas...

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