6. Juli 2011

Cake Pops - selber machen


Als ich das erste Mal Cake Pops gesehen habe war ich echt hin und weg und habe mich gefragt, wie diese Wunderdinger wohl gemacht werden. Die wundervolle Bakerella macht ja die tollsten Sachen mit Cake Pops. Schaut euch ihre Seite mal an, da kann man nur staunen.
Und mal abgesehen von all der Arbeit, die man sich mit der Dekoration der kleinen Kuchenbälle machen kann, ist es echt nicht schwierig sie herzustellen. Neben Zeit und Geduld braucht man nur die folgenden Dinge:

Kuchenkrümel,


Frosting,


wie auch immer geartete Spieße


 und Schokolade zum überziehen.

Als Kuchengrundlage habe ich das halbe Rezept eines einfachen Sandkuchens gebacken. Als Frosting habe ich dieses Mal das fertige genommen, denn es ist direkt verwendbar und lässt sich gut verarbeiten (aber Achtung! enthält viel Fett und Zucker).
Nachdem man den abgekühlten Kuchen zerkrümmelt hat, wird löffelweise die Creme hinzugeknetet, damit sich eine formbare Masse ergibt, die aber auch nicht zu matschig werden darf. Daraus formt man die gewünschte Größe für die Cake Balls, ich würde sagen so Ping Pong-Größe. 
Nun gibt es mehrere Möglichkeiten: für Cake Balls lässt man die Bälle wie sie sind, für Cake Pops (also inkl. Spieß) tunkt man die flache Seite der Holzspieße in etwas geschmolzene Schokolade und steckt sie gerade in die Bällchen - das sorgt später für größere Stabilität.


Die so vorbereiteten Cake Balls/Pops kommen nun in den Kühlschrank (einige packen sie auch in den Gefrierer, aber erstens ist in meinem für solche Spieße kein Platz und zweitens habe ich mit dem Kühlschrank auch gute Erfahrunge gemacht). Dort können sie ruhig so ne Stunde bleiben.
In dieser Zeit kann man dann alles mögliche machen - spülen, einkaufen gehen, Kaffeetrinken, ein Mittagsschläfchen halten, stricken...  wer für die letzten drei Dinge ist, hebt bitte die Hand. (Kann man zwar nicht sehen, aber ich hebe meine Hand...)
Nach ungefähr einer Stunde also sind die Kuchenbällchen schön stabil und können weiterverarbeitet werden, ohne zu zerbröseln.
Da ich ein Schokoladenopfer bin, ist das eintauchen der Pops in Schokolade auch mein liebster Teil bei der ganzen Angelegenheit (was gibt es besseres, als geschmolzene Schokolade?).


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Schokolade auf keinen Fall zu flüssig sein sollte, sonst tropft die Hälfte wieder runter. Also ruhig gut abkühlen lassen.


Nach dem Eintauchen sollten die Stäbe senkrecht in etwas gesteckt werden, also Styropor oder Steckmoss oder ähnliches.
Und nun kommt die große Frage: Wie soll das ganze verziert werden? Zuckerperlen und ähnliches sollten in die noch flüssige Schoki gedrückt werden. Zuckerschrift kommt auf die trockene Schoki. Zum Schluss braucht man nur noch etwas Geduld, um alles trocknen zu lassen.


Und das Ergebnis kann dann so aussehen (wenn man etwas zum Geburtstag machen will):


Die kleinen Cake Balls habe ich direkt nach dem Eintauchen in Schokolade in Pralinenpapierförmchen (ist das echt ein so langes Wort, oder vertue ich mich mal wieder beim Namen?) getan und die Zuckerpilze draufgesteckt. Sieht das nicht total süß aus?


Probiert es mal aus, es macht super viel Spaß und kann dank der Verwendung durch anderen Kuchen, oder zum Beispiel Frischkäse statt süßem Frosting, ganz dem eigenen Gusto angepasst werden. 
Bakerella erklärt übrigens in einem Video, wie es geht.

Viel Spaß!

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