31. Juli 2011

Mini-Gugelhupf-Kekse

Im Frühjahr war ich mit einer ganz lieben Freundin für einige Tage in Zürich. Dort haben wir den tollsten Laden der Welt entdeckt. Ein Geschäft für Koch- und Backzubehör (leider habe ich den Namen vergessen, wenn er mir wieder einfällt, schreibe ich einen Kommentar, damit ihr ihn bei einem Zürichbesuch bestaunen könnt). Und was für Zubehör das war! Wir kamen aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Die tollsten Plätzchenausstecher, Backformen, Lebensmittelfarbe in den verschiedensten Konsistenzen. Wunderschöne Kochtöpfe und Pfannen. Und vieles mehr, das mein Gehirn leider nicht gespeichert hat. Ich weiß, viele können sich für solche Dinge nicht unbedingt begeistern, aber wir waren im Paradies. Und dann war die Verkäuferin in dem Laden auch noch ausgesprochen freundlich.
Nach einigem Herumstöbern bin ich an eine Form für Mini-Gugelhupf-Konfekt geraten. Und habe mich verliebt. Ich stand da, hatte die Form in der Hand (vermutlich mit glasig-verklärten Augen) und stellte mir all die tollen Dinge vor, die ich mit dieser Form anstellen könnte. Der Preis allerdings hat mich dann doch ziemlich schnell ernüchtert und ich musste die Form traurig zurück in Regal legen (ich weiß echt nicht, was bei den Schweizern in der Hinsicht schiefläuft). Die Verkäuferin hat das gesehen und meinte freundlich: "Meine Kollegin bäckt gerade kleine Schokogugelhupfe in der Form. Es dauert noch ein bisschen, bis die fertig sind, aber wenn ihr so lange da bleibt, gibt es was feines zum Probieren." Sowas muss man uns nicht lange sagen. Wir blieben da und die Kollegin kam doch tatsächlich mit einem Tablett voller Schokogugelhupfe als erstes zu uns, damit wir die kleinen hübschen Dinger probieren konnten. Himmlisch. 
Nach unserer Rückkehr aus Zürich habe ich meinem Mann von meiner neuen großen Liebe berichtet. Ein wenig verdattert war er wohl schon darüber, aber trotzdem hat er sich mit mir auf die Suche nach einer solchen Gerätschaft hier in unserer Nähe gemacht. Und verstand einfach nicht, warum mir die Gugelhupfförmchen in Muffingröße zu groß waren. Da ich hier in Deutschland erstmal nicht fündig wurde habe ich mir die Form ausgeredet. Wofür brauche ich sowas überhaupt? Aber nachts habe ich von kleinen Mini-Gugelhupf-Konfekten geträumt, die riefen: "Back mich. Back mich."
Dann hatte ich Geburtstag und was macht meine Freundin? Schenkt mir DIE Mini-Gugelhupf-Form. Den ganzen Abend musste ich mich zurückhalten, um nicht meine Gäste sitzen zu lassen und sofort tausend Mini-Gugelhupf-Konfekte zu backen. Aber am nächsten Tag hielt mich gar nichts mehr zurück. Ich hatte vom Kirschgitter noch Mürbeteig über und er reichte genau für eine Portion Gugelhupfe. Schaut euch das mal bitte an:


Mit diesem Schmuckstück kann man auf einmal 24 kleine Wunderwerke herstellen. Und sehen die nicht einfach nur total süß aus?


Wer kann meine Verliebtheit nicht verstehen? Ich warte nun auf die nächste Gelegenheit, feine Gugelhupf-Konfekte zu backen. Und die wird bestimmt bald kommen!

30. Juli 2011

Kirschgitter - über verlorene Rezepte und verlorene Nerven

Wer kennt nicht die Rezepte auf der Rückseite von Vanillezucker- und Backpulvertütchen? Vor vielen, vielen Jahren hatte ich für meinen Göttergatten ein solches Rezept nachgebacken. Es war ein Kirschgitter, also ein Kirschkuchen mit Mürbeteigboden und einem aus Mürbeteig aufgelegten Gitter. Mein Mann war hellauf begeistert. 

Seitdem habe ich den Kuchen immer mal wieder gebacken. Mein Göttergatte nannte ihn DEN Kirschkuchen. Leider habe ich dieses Rezept irgendwie verloren. Trotzdem wollten wir diesen wirklich leckeren Kuchen nochmal backen. Was in der Theorie ja auch gar nicht schwer ist. In der Praxis eigentlich auch nicht. Außer man ist ein wenig schusselig, so wie ich es an dem Kirschgitter-Backtag war. Mehr dazu gleich. Damit ihr auchmal dieses feine Backwerk essen könnt, hier das Rezept (nicht so leicht zu verlieren, wie eine kleine Vanillezuckertüte):

Für eine Springform:


Für den Boden und das Gitter 250 gr Mehl, 125 gr Zucker, 1 Ei und 125 gr Butter rasch zu einem Mürbeteig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 30 min im Kühlschrank ruhen lassen. (Das war mein erster Fehler an diesem Tag. Der Teig war garantiert nur 10 oder so im Kühlschrank. Fatal.) 


In der Zwischenzeit den Kirschbelag vorbereiten. Dafür 1 Glas Kirschen gut abtropfen lassen und die Flüssigkeit auffangen. 


Es sollte ungefähr 250 ml Flüssigkeit da sein. Diese mit 1 Tütchen Tortenguss (mit der auf der Verpackung angegebenen Zuckermenge) in einem Topf nach Anleitung andicken und die Kirschen zum Schluss unterühren. Topf vom Herd nehmen und die Kirschmasse erstmal zur Seite stellen. 
Vom abgekühlten Teig etwa 1/4 für das Gitter beiseite tun. Den Rest zu einer Platte ausrollen, die so groß ist, dass der Boden und über die Hälfte des Randes einer Springform bedeckt sind. Teig in die entsprechende, mit Backpapier ausgekleidete Form legen und darauf achten, dass zwischen Teig und den Ecken der Form keine Luft bleibt. Nun den Boden für 10 min ins Gefrierfach stellen. (Das war der nächste Fehler am Kirschgitter-Backtag, die Form kam direkt in den Ofen. Kopfschüttel.) Den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Den gut gekühlten Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und bei 200° 10 min vorbacken. 


(Wie gesagt, bei uns kam die Form direkt in den Ofen. Und was ist passiert? Der Rand ist eingeschmolzen. Ein Albtraum. Gott sei Dank hatte ich die doppelte Portion Teig gemacht und vor dem Einfüllen der Kirschmasse einen neuen Rand angelegt. Grad so gutgegangen.) 


Nach dem Vorbacken, den Boden aus dem Ofen holen und die Temperatur auf 180° runterschalten. Die Kirschmasse auf dem Boden verteilen und aus dem Restteig verschiedenlange Stränge formen und diese über Kreuz auf den Kirschen verteilen. So entsteht das Gitter. Es muss nicht außergewöhnlich hübsch sein. Aber es kann durchaus ordentlicher sein, als ich es hier zeige. War einfach nicht mein Tag.
Die jetzt sichtbaren Teigteile mit einem verschlagenem Ei bestreichen und das ganze bei 180° ca. 20-25 min backen. Den Ofen bitte im Auge behalten und den Kuchen rausholen, wenn das Gitter eine schöne dunkelgoldene Farbe angenommen hat. 


Der Kuchen sollte vollständig abkühlen, bevor er angeschnitten wird. Ich hatte Herzklopfen, weil ich der Überzeugung war, dass, nach dem Teigfiasko zuvor, auch die Füllung nicht geklappt hat und alles beim Anschneiden ausgelaufen ist. Ist es nicht. Es war alles gut, mein Göttergatte zufrieden (Zitat: "Hhhmm. Der Boden ist so schön keksig.") und ich werde nie wieder ungekühlten Mürbeteig backen.
Aber um meinem wundervollen Mann seinen Wunschkuchen zu backen würde ich den ganzen Stress jederzeit nochmals durchstehen. Jetzt kennt ihr das Geheimnis unserer Ehe, es ist dieser Kuchen. Probiert ihn auch mal aus, aber ohne meine Fehler bitte.

28. Juli 2011

Quiche Lorraine - oder so ähnlich

Quiches und Tartes sind eine großartige Sache. Zum einen, weil sie hervorragend als Resteverwerter genutzt werden können. Zum anderen, weil sie trotzdem nach etwas ganz feinem und besonderem aussehen. Eine Quiche sieht einfach (fast) immer schön aus. Und dazu kommt die Sache mit dem Ofen. Ihr wisst ja - der Ofen ist mein bester Freund (in der Küche) - alles, was man reinschiebt kommt als herrliches Wunderstück wieder raus (meistens).
Allerdings muss ich wohl gestehen, dass ich bis vor kurzem keine Quicheform besessen habe. Das hat sich Gott sei Dank (oder besser gesagt: meinem Göttergatten sei Dank) letzte Woche geändert. Und als erstes wollte ich ganz klassisch eine Quiche Lorraine machen. Aber irgendwie haben sich noch einige andere Zutaten in die Quiche geschmugelt... was denen manchmal einfällt... 


Für 4 Personen (für 1 Quicheform mit 28 cm Durchmesser): 
Als erstes wird ein ganz normaler Mürbeteig hergestellt. 200 gr Mehl, 100 gr Butter, 1 Ei, 1 El Wasser und Salz werden rasch aber gründlich verknetet und etwa 30 min in Frischhaltefolie gewickelt kalt gestellt.
In der Zwischenzeit etwa 200 gr Schinkenspeck in Würfel oder Streifen schneiden, 1 Zwiebel vierteln und die Viertel quer in feine Streifen schneiden. 1 rote Paprika würfeln. Nun zunächst den Speck in einer heißen Pfanne knusprig anbraten, die Temperatur runterschalten und die Zwiebeln zugeben. Wenn die Zwiebeln glasig sind und vielleicht auch eine leicht goldene Farbe angenommen haben, die Paprikawürfel zugeben und einige Minuten mitbraten. Die Pfanne vom Herd nehmen. 
Nun den gekühlten Teig ausrollen und die gefettete Quicheform damit auslegen, sodass auch ein schöner Rand steht. Die Form mit dem Teig kurz ins Gefrierfach stellen. 
In einer Rührschüssel 3 Eier gut verquirrrrlen und mit 150 ml Sahne, etwa 200 gr geriebenem Käse, Salz, Pfeffer und edelsüßem Paprika mischen.
Den Ofen bei Ober-/Unterhitze auf 180° vorheizen. 
Nun kommen all die tollen Sachen zusammen. Den Teig aus dem Gefrierfach nehmen und mit einer Gabel mehrfach einstechen, die angebratenen Sachen darauf verteilen und die Ei-Käse-Masse drübergießen und glatt streichen. Die Quiche kann so gebacken werden, oder mit einer Handvoll halbierter Kirschtomaten, 1 El geriebenem Parmesan und 1 El gehacktem Thymian belegt werden. Oder anderen Leckereien, die man so in der Küche hat und die noch auf die Quiche wollen.
Wenn man also mit dem Belegen fertig ist, wird die vermeintliche Quiche Lorraine für ca. 35 min gebacken.


Wieso dies nun nur eine vermeintliche Quiche Lorraine ist? Weil ich glaube, dass in eine echte nur Speck kommt. Aber wen interessiert das schon? Hauptsache es schmeckt. Und das hat diese Quiche getan. Probiert es selbst mal aus und variiert nach Herzenslust und Gaumenfreuden. Viel Spaß dabei!

26. Juli 2011

Schokotörtchen mit Schokohaube

Es war einmal ein Rezept für schokoladige Schokoladenmuffins, deren Teig mit Kakao angerührt werden sollte. Doch die Welt war böse und verweigerte es den Geschäften Kakao zu verkaufen (zumindest für einen bestimmten Tag). Da aber kam auf einem weißen Gaul die Idee, Kakao durch Schokostückchen zu ersetzen und so entstanden Schokotörtchen ohne Kakao, aber mit ganz viel Sckokostückchen. Und diese Schokotörtchen machten wenige Stunden später viele Menschen glücklich und zufrieden. Und die Moral von der Geschicht: Märchen erzählen kann ich nicht.
Dafür weiß ich jetzt, dass Schokolade in Muffins niemals fehl am Platz ist.
Und es durch Schokolade obendrauf nur noch besser wird.
Und dass Schokolade eine Einstiegsdroge sein muss.
Naja, ehrlich gesagt wusste ich das alles auch schon vorher....

Für 18 Törtchen:
Den Ofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen und Papierbackförmchen in die Vertiefungen eines Muffinblechs verteilen. Da das Rezept ja aber 18 Stück ergeben soll, habe ich vor dem Muffinblech auf das Backgitter noch sechs Silikonförmchen plaziert. Man kann aber auch ein zweites Muffinblech benutzen. Oder nur Silikonförmchen. Oder jeweils zwei Papierbackförmchen in einander stecken. Andere Möglichkeiten fallen mir grade nicht ein. Außer vielleicht den Teig zu halbieren, aber dann hat man nur 9 Stück...


150 gr Zartbitterkuvertüre hacken. In einer Rührschüssel 125 gr Mehl, 1 gestrichenen Tl Backpulver, 125 gr braunen Zucker, 50 gr Margarine und 2 Eier mit der kleingehackten Schokolade rasch zu einem glatten Teig verrühren. Mit einem Schneebesen 125gr Crème Fraîche unterziehen.


Den Teig auf die Papierbackförmchen verteilen und 20 min backen. Der Teig darf zwar innen nicht mehr roh sein, aber die Törtchen bitte auch nicht trocken-backen! Wenn sich die Törtchen fest anfühlen, sind sie fertig. Aus der Form holen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.


Wenn die Törtchen erkaltet sind für den Belag 125gr Zartbitterkuvertüre hacken und über dem nicht zu heißen Wasserbad schmelzen lassen. Die Schokolade soll zwar flüssig sein, aber nicht zu heiß, da die Creme sonst nach dem Auftragen auf die Törtchen zerfließt. Während die Schokolade noch etwas abkühlen kann, 150 gr Crème Fraîche mit 2 El Zucker verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann rasch die Schokolade unter die Crème Fraîche rühren.
Diese unverschämt leckere Schokocreme kann man sich nun schnappen und mit einem Löffel der Wahl auslöffeln. Das birgt jedoch Gefahren für die eigene Taillengröße, die ich hier nicht weiter ausführen möchte.


Um diese Gefahren zu umgehen sollte die Schokocreme direkt nach dem Verrühren mit einem Spritzbeutel auf die Törtchen aufgetragen werden. Das sieht hübsch aus, sorgt für viele Ohhhs uns Ahhhs und vor allem auch dafür, dass sich die Kalorien (diese bösen Tierchen) auch auf die Taille von anderen stürzen können.


Hinweis: Für eine eventuelle Schokoladenabhängigkeit, die nach dem Verzehr dieser Törtchen entsteht, übernehme ich keine Haftung. Der Verzehr erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr und Eltern haften für ihre Kinder und umgekehrt.

24. Juli 2011

Tomatensalat für Sonnenschein

Salat aus frischem Gemüse steht bei mir derzeit ganz hoch im Kurs und anlässlich der Einladung zu einem Grillabend bei Freunden letztes Wochenende habe ich einen Tomatensalat zusammengeworfen. Ich liebe Tomatensalat. Aber ich muss zugeben, dass ich das Pulled Pork, das es an dem Abend gab, noch viel mehr liebe. Göttlich. (Irgendwann haben wir auch einen Kugelgrill und dann werde ich wohl oder übel jeden Tag Pulled Pork machen müssen. Das kann ich mir bei der Erinnerung an letzten Samstag gar nicht anders vorstellen...)
Aber der Tomatensalat war auch nicht schlecht und ist sehr viel einfacher umzusetzen.

Für 1 große Schüssel (als Beilage für ca. 8 Personen würde ich sagen):
5 Romatomaten in mittelgroße Würfel schneiden. 300 gr rote Kirschtomaten und 250gr gelbe Tomätchen vierteln. 2 ordentliche Hand voll Basilikum (in diesem Fall rotes und grünes) grob hacken. 2-3 Lauchzwiebeln in Scheiben schneiden und eine halbe, mittelgroße Zwiebel sehr fein hacken.
Nicht vergessen, dass ganze Gemüse und die Kräuter vorher zu waschen!
Alles in eine Schüssel werfen und mit Salz und ordentlich viel schwarzem Pfeffer aus der Mühle, sowie einer Prise Zucker abschmecken. In einer kleinen Schüssel 4 El feinstes Olivenöl und 2 El Balsamessig aus roten Weinbergpfirsichen (oder einen anderen milden Obstessig) mit einer Gabel miteinander verschlagen, sodass sich die Flüssigkeiten verbinden (das dauert nicht lange). Dieses lecker duftende Gemisch kann man nun als Brottunke benutzen. Oder über die Tomaten gießen.
Zum Schluss einmal gut durchrühren und probieren, ob genug Salz und Pfeffer dran sind. Am Besten vor dem Verzehr eine halbe Stunde ziehen lassen. Aber der Salat schmeckt auch sofort schon. Umso besser, wenn man sonnengereifte Tomaten der eigenen Züchtung nehmen kann (darauf warte ich im Moment aber noch). Dazu frisches Brot und ein leichter Wein oder gut gekühlter Cidre - hhhhhmmmmmmmm.
Und bei dem derzeitigen Wetter holt ein solcher Salat den Sonnenschein in die Küche und auf die Gesichter der Liebsten. Probiert es mal aus!

20. Juli 2011

Etwas leichtes bei heißem Wetter und großem Hunger

Dank den aktuellen Marktangeboten ist ein frischer Salat eine feine Sache. Und wer behauptet, Salat alleine mache nicht satt, der hat noch nie Salat bei uns gegessen:


Für 2 sehr hungrige Personen:
2 Hähnchenbrustfilets salzen und pfeffern und auf einem mit Backpapier belegtem Blech im vorgeheizten Ofen bei 150° 15-20 min garen.
In der Zwischenzeit Rauke oder anderen Salat in der gewünschten Menge (so ungefähr zwei Bund oder ein mittelgroßer Kopf) auslesen, putzen und in mundgerechte Stücke gezupft in eine große Schüssel geben. 2 Paprikaschoten waschen, längs in schmale Streifen schneiden und diese nochmal halbieren. Die Paprikastücke dekorativ über dem Salat verteilen. 1 kleine Dose Mais abrtopfen lassen und darüber streuen.


 In der Zwischenzeit sollten die Hähnchenbrustfilets fertig sein. Diese nun in mundgerechte, aber nicht zu kleine Stücke schneiden und ebenfalls zum Salat geben. Jetzt werden noch zwei Hand voll Kirschtomaten halbiert oder zwei normal-große Tomaten klein geschnitten und dazu gegeben. Zum Schluss noch drei Lauchzwiebeln hacken und über den Salat streuen.


 Die Sauce sieht zwar mächtig aus, ist aber ganz leicht. 300 gr Naturjoghurt mit 2 El feinstem Olivenöl, etwa 1 Tl edelsüßem Paprikapulver, 3 ordentlichen Prisen Currypulver, ein wenig Cayennepfeffer, Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle vermischen. Probieren ob das Salz reicht. Sich zurückhalten, um nicht den Joghurt direkt leerzulöffeln. Über den Salat kippen.


Und wer ganz dick auftragen will, wie wir, reibt sich noch eine ordentliche Portion Käse über das ganze und streut nochmal etwas Paprikapulver drüber. Mit frischem Brot ein Gedicht.


Nicht nur ich bin da begeistert, sondern auch mein geliebter Gatte, der sonst auch gerne herzhaft und deftig isst.
Probiert es mal aus!

18. Juli 2011

Süße Hefeteilchen

Süßer Hefeteig ist ja genauso vielseitig wie Plätzchenteig. Ob als Weckmänner an Sankt Martin, als Zopf an Ostern oder als abstrakte Figuren, die man in der Koch-AG in der 5. Klasse macht, zu fast jedem Anlass lässt sich süßer Hefeteig verarbeiten. Und ich habe die fertigen Teilchen auch immer mit absoluter Begeisterung gegessen. Aber selber Hefeteig machen, da habe ich mich erst vor wenigen Monaten drangetraut. Der Entstehungsprozess von luftig-fluffigem Hefeteig hatte für mich eher etwas mystisches an sich, für dass man wahrscheinlich bestimmte Zaubersprüche oder Regentänze kennen sollte. Und die kannte ich einfach nicht. Doch dann habe ich mich Ostern einfach mal an einen Hefezopf rangetraut und was soll ich sagen? Seitdem bin ich begeisterte Hefeteigteilchen-Bäckerin.
Eine besonders einfach Art, Hefeteilchen zu machen, sind kleine Brötchen, die super zum Nachmittagskaffee oder zur sonntäglichen Frühstückstafel passen. Und weil die Dinger nicht nur lecker, sondern auch ganz einfach zu machen sind (ganz ohne Regentanz oder ähnliches) zeige ich hier ein simples, aber effektives Rezept:
Eine gute Vorbereitung ist gerade beim Backen schon die halbe Miete. Daher als erstes in eine große Schüssel 500 gr. Mehl sieben, 1 Tl Salz darüber streuen und 80 gr. weiche Butter zutun.


In einem Rührbecher werden 250 ml lauwarme Milch (vorsichtig auf dem Herd bei niedriger Temperatur erhitzen, die Milch sollte so Handwärme haben), 70 gr Zucker und 1/2 Würfel frische Hefe verquirlt, bis sich die Hefe und der Zucker aufgelöst haben. Schließlich noch 1 Ei mit hineingeben und ebenfalls gut verquirlen.
Die Flüssigkeit kommt nun direkt in die Schüssel mit dem Mehl. (Es wird hier kein Vorteig oder ähnliches gebraucht, was ich persönlich echt super finde.) Weitere Zutaten werden gar nicht mehr benötigt, es ist jetzt schon alles zusammen, was zusammen gehört.


Das Verkneten ist eine zunächst sehr klebrige Angelegenheit (ich mache das immer mit den Händen, da ich keine Küchenmaschine habe, die das für mich erledigen könnte, was aber auch gar nicht so schlecht ist, da ich so die Konsistenz vom Teig immer unter Kontrolle habe), aber nach einer Weile merkt man, wie der Teig immer weniger klebt und sich zu einer geschmeidigen Kugel formen lässt. Am Anfang hält man das gar nicht für möglich, aber nach so 5-10 Minuten sieht der Teig ungefähr so aus:


Nun sollte der Teig in Ruhe und an einem warmen Ort so lange gehen, bis er ungefähr das doppelte Volumen hat. Das ist immer einer der aufregendsten Zeitpunkte beim Hefeteig, denn es scheint wirklich wie Zauberei zu sein... Wie auch immer. Die für mich beste Methode, dem Teig eine schön warme und Zugluft-freie Umgebung zu schaffen, ist es, ihn in den Ofen zu stellen. Dafür decke ich die Schüssel mit dem Hefeteig mit einem gut durchfeuchteten, sauberen Geschirrtuch ab (das ist wichtig, damit er an der Oberfläche nicht austrocknet) und stelle sie auf das Rost in den auf etwa 35° vorgeheizten Ofen. Ob es bei mir wirklich 35° sind, kann ich nicht genau sagen, denn unser Ofen lässt sich nur sehr ungenau einstellen. Im Ofen sollte es auf jeden Fall kuschlig warm sein. So braucht der Teig nur eine gute 3/4 Stunde, um auf das doppelte Volumen anzuschwellen.



Der Hefeteig ist jetzt bereit, um geformt, gebacken und aufgegessen zu werden. Der Lebensweg des gewöhnlichen Hefeteigs geht da ziemlich streng vorgegebene Bahnen... direkt in meinen Magen (oder den von Euch).


 Eine schöne Sache, um süße Teilchen zu portionieren, ist es, Muffinförmchen zu gebrauchen. Diese werden mit Hefeteigkugeln gefüllt, die etwa die Hälfte der Förmchen (in diesem Fall ganz fantastische Silikonförmchen von GU) einnehmen. Mit dem hier angegebenem Rezept können 18-20 Förmchen gefüllt werden. Für einen schönen Glanz und die karamellene Bräunung habe ich die Teilchen vor dem Backen mit einem verschlagenem Ei bestrichen.


Nach 15-20 min im auf 160° Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen sehen die Teilchen dann so aus. Bitte ruhig nach 15 min nachschauen, ob die Teilchen schon braun sind, und evtl. den Ofen runterschalten, damit sie nicht vielleicht nach 20 min schon zu Brennstoff für den Kamin werden. Ich bin da immer lieber ein bisschen vorsichtig.
Ob der Teig wirklich durch ist, kann man daran erkennen, dass die Unterseite ebenfalls leicht gebräunt ist und es sich hohl anhört, wenn man leicht mit einem Fingerknöchel dagegenklopft (das hört sich vielleicht total seltsam an, dass man auf Hefeteilchen klopfen soll, aber es funktioniert tatsächlich).
Ist alles gut gegangen lassen sich die Brötchen nach dem Abkühlen mit leckerer, am liebsten selbstgemachter Marmelade, Nutella, Butter oder einfach so genießen. In einer luftdichten Verpackung sind sie auch am nächsten Tag noch schön weich und fluffig.
Am allerbesten schmecken mir Hefeteigteilchen aber genau dann, wenn sie gerade so abgekühlt sind, dass man sich nicht mehr den Gaumen verbrennt. Ich weiß, das sollte man nicht tun, aber wer kann dem schon widerstehen?

15. Juli 2011

Ofengemüse


 Ich mag meinen Ofen. Er ist immer für mich da, denn ich kann mir sicher sein, dass alles, was ich reinstelle, heiß und knusprig wieder rauskommt. Oder so ähnlich. Im Alltag hilft mir mein Ofen vor allem bei der Zubereitung meiner liebsten Hauptspeise: Ofengemüse. Mal mit Möhrchen, mal mit Hackbällchen, mal mit Paprika, aber immer mit Kartoffeln. Und weil sie gerade so schön sind, gab es das Ofengemüse mit Tomaten, Zucchini und Auberginen.


Für 2-3 Personen:
Vier große, am besten längliche Kartoffeln schälen und in etwas 3 mm dicke Scheiben schneiden. Zwei nicht zu große Zucchini und eine eher dünnere Aubergine waschen. Zucchini und Aubergine in etwa doppelt so dicke Scheiben wie die Kartoffeln schneiden, die Scheiben von dem dicker werdenden Ende der Aubergine können ruhig halbiert werden. Eine Zwiebel fein würfeln. Etwa 300gr Kirschtomaten halbieren.
Jetzt habt ihr zwei Möglichkeiten: Möglichkeit Nr. 1 (das ist, was ich gemacht habe): Ihr nehmt die Auflaufform, an die ihr am besten drankommt, auch wenn ihr Bedenken habt, ob sie für so viel Gemüse groß genug ist. Dann schichtet ihr das Gemüse hinein. Nach der Hälfte stellt ihr fest, dass das überhaupt nicht passt, ärgert euch und holt die Auflaufform heraus, die groß genug ist, um dort dann alles nochmal reinzuschichten.
Möglichkeit Nr. 2 (das würde ich jedem empfehlen): Ihr sucht eine Auflaufform, in die der Berg Gemüse auch wirklich reinpasst.
Wenn ihr euch also hoffentlich für die zweite Möglichkeit entschieden habt, dann wird der Boden der Auflaufform mit ein wenig Olivenöl bedeckt. Darauf verteilt kommen die Zwiebelwürfel. Und nun kommt der große Spaß mit den Gemüsescheiben. Ich habe zunächst die Kartoffeln reingetan, dann die Zucchinischeiben dazwischengesteckt und zum Schluss die Auberginenscheiben. Die Tomatenhälften habe ich in die Zwischenräume gesteckt und soweit es ging auch zwischen die Scheiben. Über das ganze drüber kommt schließlich Salz und Pfeffer aus der Mühle und einige Tropfen Olivenöl. Für feines Aroma sorgen einige Zweige Rosmarin, Thymian und Oregano, die man einfach oben auf legen kann. Erstmal kommt das ganze mit Alufolie bedeckt in den auf 180° vorgeheizten Ofen und schmort dort für etwa 45 min. vor sich hin. Dann werden die Alufolie und die Kräuter entfernt und das Gemüse für nochmals 10-15 min. leicht gebräunt. Bitte unbedingt im Auge behalten, damit nichts schwarz wird!


Wenn die Kartoffeln gar sind, kann man das Ofengemüse mit einem leichten Wein, oder einfach so genießen. Guten Appetit!

13. Juli 2011

Erdnussbutter-Cookies


 Inspiriert von den Erdnussbuttercookies von der fantastischen Seite Gourmandises végétariennes, und weil wir ausnahmsweise auch mal Erdnussbutter da hatten, habe ich mich mal daran gewagt diese amerikanische Leckerheit auszuprobieren. Im Großen und ganzen habe ich mich an das angegebene Rezept gehalten, habe jedoch Erdnussbutter ohne Stückchen, ein Ei und statt Öl Margerine genommen.

Bei mir wurden aus der einfachen Menge 24 Cookies.


Ich mag Cookies nicht allzu groß, da ich, egal wie groß sie sind, eh mindestens zwei  esse. Also ist es ja durchaus sinnvoll, sie direkt kleiner zu machen...

Im Ofen sind die Cookies herrlich aufgegangen.


Und weil ich (ich glaube ich habe das bereits erwähnt) geschmolzene Schokolade so gern mag, gabs für die Cookies noch ein Schokoladen-Fußbad:


Hmmmmm..... das schmeckt selbst mir, wo ich doch Erdnussbutter pur gar nicht mag...

11. Juli 2011

Husband’s Delight - der beste Nudelauflauf mit Hackfleisch

Immer ein Quell toller amerikanischer Rezepte ist für mich The Pioneer Woman. Und das erste, was ich von ihrem Blog nachgekocht habe, war dieses fantastisch-alltagstaugliche Rezept:


Die Zubereitung ist wirklich simpel und es braucht nicht viele Zutaten (Ich habe das Rezept ein ganz klein wenig abgeändert):
für 3-4 Personen:
500gr gemischtes Hack in wenig Öl anbraten. Mit einem guten Schuss Rotwein ablöschen und eine 400gr-Dose stückige Tomaten zugeben. Ein paar Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen.
250gr kurze Nudeln nach Packungsanweisung kochen, dabei können die Nudeln ruhig 1-2 Minuten weniger im Wasser bleiben.
1 Becher saure Sahne und etwa 1/2 - 1 Becher Schmand (im Originalrezept wird nach Hüttenkäse verlangt, aber für mich passt dessen Konsistenz hier einfach nicht) mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und einem halben Bund klein geschnittetenen Lauchzwiebeln vermischen. Die gekochten Nudeln unterheben.
Etwa 150-200gr (ganz nach eigenem Geschmack) Käse reiben - wir lieben einfach Gouda zum Überbacken, aber es ist jedem selbst überlassen, welche schmelzende Leckerei hier drauf kommt.
Jetzt kommt die Magie jeden Auflaufs: Die Zutaten werden in einer großen Auflaufform geschichtet. Zuerst die Hälfte der Nudeln, darauf die Hälfte der Hackfleischsauce und die Hälfte des Käses, dann die restlichen Nudeln, das restliche Hackfleisch und zum Schluss der restliche Käse (eine rein logische Abfolge, da kann man kaum etwas falsch machen, außer man ist wie ich und vergisst den Käse in der Mitte. Ist aber nichts schlimmes passiert und hat trotzdem geschmeckt).
Das ganze wird nun im vorgeheizten Ofen bei 175°C etwa 10-15 Minuten überbacken - der Clou, der mir hier am besten gefällt, ist, dass der Käse nur schmelzen soll, aber nicht bräunen.


Yumm-yumm.


Denn ich muss zugeben, dass ich keine gebräunte Käsekruste mag (ich weiß, dass schockiert jetzt den ein oder anderen), aber dieser nur leicht geschmolzene Käse auf dem tomatigen Hack und den cremigen Nudeln ist ein absoluter Traum - das findet auch mein Ehemann (der ansonsten ganz wild ist auf Käsekrusten) und daher ist der 50er-Jahre-mäßige Titel genau passend. Probiert es doch mal aus! 

(Übrigens habe ich den Titel Husband’s Delight im Kommentar zu dem Rezept bei PW gefunden, war sofort begeistert von dieser Bezeichnung und ich glaube, dass war eine der Hauptgründe, warum ich das Rezept überhaupt ausprobiert habe. Gott sei Dank.)

9. Juli 2011

Frisch auf dem Biomarkt ...

... habe ich dieses wunderschöne rote Basilikum erstanden:


Duftet herrlich und sieht echt toll aus!

Auf meiner Fensterbank ist normalerweise der Genoveser heimisch. Doch der Rote gefällt mir auch ganz gut. Er ist derzeit noch von kleinerem Wuchs und auch die Blätter sind nicht ganz so üppig. Ein Geschmackstest zeigt, dass der Genoveser weitaus intensiver schmeckt, was ich dem Roten aber generell nicht vorwerfen will, denn wer weiß, welche Qualitäten er in Salat oder auf dem morgendlichen Butterbrot noch so entwickelt. Ich bin gespannt und werde beizeiten berichten.

(Ich tue hier einfach mal so, als wäre es ganz normal, dass bei mir etwas wächst und grün ist. Tatsächlich hatte ich bis vor kurzem eher einen braunen Daumen und Basilikum  zu holen war für uns eigentlich nur für die direkte Verwendung in frischem Pesto sinnvoll. Doch seit ein paar Monaten sind mein Mann und ich stolze Besitzer von grünen und lebenden Kräutern auf der Fensterbank und seit wenigen Wochen auch noch von wundervollen Tomatenpflanzen auf dem Balkon, die uns mein Vater und des Ehemannes Arbeitskollege (Gruß, lieber Andi) voller Vertrauen geschenkt haben. Und was soll ich sagen, es funktioniert und wir können uns bereits an grünen Tomätchen satt sehen. Sowas ist doch gut fürs Karma, oder?)

6. Juli 2011

Cake Pops - selber machen


Als ich das erste Mal Cake Pops gesehen habe war ich echt hin und weg und habe mich gefragt, wie diese Wunderdinger wohl gemacht werden. Die wundervolle Bakerella macht ja die tollsten Sachen mit Cake Pops. Schaut euch ihre Seite mal an, da kann man nur staunen.
Und mal abgesehen von all der Arbeit, die man sich mit der Dekoration der kleinen Kuchenbälle machen kann, ist es echt nicht schwierig sie herzustellen. Neben Zeit und Geduld braucht man nur die folgenden Dinge:

Kuchenkrümel,


Frosting,


wie auch immer geartete Spieße


 und Schokolade zum überziehen.

Als Kuchengrundlage habe ich das halbe Rezept eines einfachen Sandkuchens gebacken. Als Frosting habe ich dieses Mal das fertige genommen, denn es ist direkt verwendbar und lässt sich gut verarbeiten (aber Achtung! enthält viel Fett und Zucker).
Nachdem man den abgekühlten Kuchen zerkrümmelt hat, wird löffelweise die Creme hinzugeknetet, damit sich eine formbare Masse ergibt, die aber auch nicht zu matschig werden darf. Daraus formt man die gewünschte Größe für die Cake Balls, ich würde sagen so Ping Pong-Größe. 
Nun gibt es mehrere Möglichkeiten: für Cake Balls lässt man die Bälle wie sie sind, für Cake Pops (also inkl. Spieß) tunkt man die flache Seite der Holzspieße in etwas geschmolzene Schokolade und steckt sie gerade in die Bällchen - das sorgt später für größere Stabilität.


Die so vorbereiteten Cake Balls/Pops kommen nun in den Kühlschrank (einige packen sie auch in den Gefrierer, aber erstens ist in meinem für solche Spieße kein Platz und zweitens habe ich mit dem Kühlschrank auch gute Erfahrunge gemacht). Dort können sie ruhig so ne Stunde bleiben.
In dieser Zeit kann man dann alles mögliche machen - spülen, einkaufen gehen, Kaffeetrinken, ein Mittagsschläfchen halten, stricken...  wer für die letzten drei Dinge ist, hebt bitte die Hand. (Kann man zwar nicht sehen, aber ich hebe meine Hand...)
Nach ungefähr einer Stunde also sind die Kuchenbällchen schön stabil und können weiterverarbeitet werden, ohne zu zerbröseln.
Da ich ein Schokoladenopfer bin, ist das eintauchen der Pops in Schokolade auch mein liebster Teil bei der ganzen Angelegenheit (was gibt es besseres, als geschmolzene Schokolade?).


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Schokolade auf keinen Fall zu flüssig sein sollte, sonst tropft die Hälfte wieder runter. Also ruhig gut abkühlen lassen.


Nach dem Eintauchen sollten die Stäbe senkrecht in etwas gesteckt werden, also Styropor oder Steckmoss oder ähnliches.
Und nun kommt die große Frage: Wie soll das ganze verziert werden? Zuckerperlen und ähnliches sollten in die noch flüssige Schoki gedrückt werden. Zuckerschrift kommt auf die trockene Schoki. Zum Schluss braucht man nur noch etwas Geduld, um alles trocknen zu lassen.


Und das Ergebnis kann dann so aussehen (wenn man etwas zum Geburtstag machen will):


Die kleinen Cake Balls habe ich direkt nach dem Eintauchen in Schokolade in Pralinenpapierförmchen (ist das echt ein so langes Wort, oder vertue ich mich mal wieder beim Namen?) getan und die Zuckerpilze draufgesteckt. Sieht das nicht total süß aus?


Probiert es mal aus, es macht super viel Spaß und kann dank der Verwendung durch anderen Kuchen, oder zum Beispiel Frischkäse statt süßem Frosting, ganz dem eigenen Gusto angepasst werden. 
Bakerella erklärt übrigens in einem Video, wie es geht.

Viel Spaß!